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Ringvorlesung

 

Die Ringvorlesung der PD/TP wird ab 2018 als Ringvorlesung der Fortgeschrittenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weitergeführt. Verantwortlich für die Organisation der Vorlesung und die Publikation der Vorträge ist eine Kommission, der folgende Personen angehören:

  • PD Dr. Jan-Andrea Bernhard, ThF
  • Prof. Dr. Michael Hässig, vetsuisse
  • Dr. Sabine Hoidn, PhF
  • PD Dr. Malcolm Maclaren, RWF
  • Prof. Dr. Matthias Neugebauer, ThF
  • Prof. Dr. Wolfgang Rother, PhF
  • Prof. Dr. Stephan R. Vavricka, MeF
  • Prof. Dr. Ulrike Zeuch, PhF

Kontakt: Prof. Dr. Wolfgang Rother wolfgang.rother@philos.uzh.ch

 
 
 
 
 
TEXT/BILD-KOMPONENTE

Umfrage 65 plus

Die UZH-Personalorganisation hat im Dezember 2016 eine Umfrage "Arbeiten an der UZH nach 65?" gemacht. Die Umfrage ergab spannende Einblicke. Sie finden eine Zusammenfassung der Ergebnisse unter folgendem Link (PDF, 301 KB)oder unter www.vip.uzh.ch/de/activities/Umfrage_65_plus.

Ringvorlesung 2017 Lust und Leiden

Lust und Leiden Plakat

Dass wir die Lust dem Leiden vorziehen, dass wir von Natur aus nach Lust streben und Schmerzen zu vermeiden suchen, gilt als anthropologische Binsenwahrheit - wer sich einen Zahn ziehen lässt, wird sich dieser Prozedur kaum ohne örtliche Betäubung unterziehen wollen. Allem Anschein zum Trotz sind Lust und Leiden aber keine konträren Empfindungen. Die Wahrheit ist komplexer und komplizierter. Wir gehen solchen Lüsten aus dem Weg, an deren Konsequenzen wir möglicherweise leiden und sind umgekehrt ohne weiteres bereit, um späterer Lustempfindungen willen Schmerzen zu ertragen. Als religiöse Menschen fasten wir, üben uns in strenger Enthaltsamkeit, geisseln uns und sind glücklich. Als Marathonläuferinnen, Jogger und im Krafttraining quälen wir unseren Körper und fühlen uns gut dabei. Als Masochisten empfinden wir Lust, wenn uns Schmerzen zugefügt werden. Lust und Leiden - das Thema wird aus theologischer und kulturanthropologischer, historischer und literaturwissenschaftlicher, medizinischer und sexualwissenschaftlicher, kunstgeschichtlicher und soziologischer Perspektive beleuchtet.

Das Programm der Ringvorlesung finden sie hier (PDF, 609 KB)

Neuerscheinung zur Ringvorlesung über "Terror"

Der Terror hat zwei Gesichter. Die frühneuzeitliche politische Theorie sah Terror im Sinne von Abschreckung als jenes notwendige Zwangsmittel, um den Krieg aller gegen alle zu überwinden und um Gesellschaft und Zivilisation zu begründen (Hobbes) oder auch als legitimes Mittel zur rigorosen Durchsetzung moralischer und politischer Prinzipien, ja gar zur Verwirklichung von Tugend und Gerechtigkeit (Robespierre). Doch der Terror erwies sich zusehends als Zerstörung des Rechtsstaats und der Zivilisation: Der faschistische und stalinistische Staatsterror wie der aktivistische Terror politischer Extremisten, ob politisch oder religiös motiviert oder von grundlosem Hass getrieben, verbreitet Angst und Schrecken – er wird systematisch und willkürlich zugleich eingesetzt, um bestimmte Ziele zu erreichen. Potentiell und real ist der Terror in seiner totalitären und totalen Selbstzerstörung gegen alle und alles gerichtet. Er ist wie Saturn, der seine Kinder frisst (Büchner). Im vorliegenden Band wird das janusköpfige Phänomen aus philosophischer, historischer, psychologischer, sozialanthropologischer, literaturwissenschaftlicher und kunstgeschichtlicher Perspektive beleuchtet.

Josette Baer, Wolfgang Rother (Hg.): Terror. Basel: Colmena, 2017

Die PD nehmen Stellung zu universitätspolitischen Fragen und Anliegen ihres Berufsstandes.

Plagiate

Ein aktuelles Thema ist wissenschaftliche Lauterkeit. Siehe hierzu den Beitrag von Prof. Dr. Henriette Haas über Kriminalistische Beweisführung bei...

Plagiaten (PDF, 201 KB)

Neuausrichtung der Lehrauftragsentschädigungen

Die Universitätsleitung hat beschlossen, dass die Entschädigungen für Lehrleistungen in Zukunft in der Regel im Rahmen von Anstellungen erfolgen sollen. Diese sind somit auch bei den Pensionskassen versichert. Damit zusammenhängend werden für die Lehrauftragsentschädigungen rückwirkend bis 2008 die Arbeitgebereinlagen für die berufliche Vorsorge eingezahlt sowie rückwirkende Ausgleichszahlungen bei Mutterschaft entrichtet, sofern die individuellen und gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Weitergehende Informationen zu diesen Punkten finden Sie auf den folgenden Seiten:

Neue Universitätsordnung: Venia Legendi und Titularprofessur

Mit Inkrafttreten der neuen Universitätsordnung per 1.8. 2017 entfällt die periodische Überprüfung der Venia Legendi, weil mit der Habilitation der PD-Titel auf Dauer verliehen wird (UniO neu § 11 Abs. 3). Des Weiteren ist die Titularprofessur in Zukunft nicht mehr an das Vorliegen einer Habilitation und damit auch nicht
mehr an eine Überprüfung der Venia Legendi geknüpft, und sie ist auf höchstens sechs Jahre befristet mit der Möglichkeit der Verlängerung.

Weitere Informationen finden sie hier (PDF, 117 KB)