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Umfrage neue Ständeorganisation

Mit Inkrafttreten des neuen Universitätsgesetzes (voraussichtlich Mitte bis Ende 2018) wird der neue Stand der „fortgeschrittenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“ (FW) geschaffen. Dieser wird neben allen Habilitierten, die für Lehre und/oder Forschung an der UZH angestellt sind, auch Nicht-Habilitierte mit unbefristeten wissenschaftlichen Anstellungen an der UZH umfassen. Nicht-Habilitierte auf befristeten wissenschaftlichen Stellen und Doktorierende werden dem neuen Stand des „wissenschaftlichen Nachwuchses“ (WN) zugeordnet.

Kürzlich hat eine Arbeitsgruppe aus Angehörigen der PD-Vereinigung und der VAUZ verschiedene Vorschläge zur Organisation der zukünftigen Stände WN und FW ausgearbeitet und wird nun die Meinung der zukünftigen Mitglieder dazu einholen.

Sie werden deshalb Ende August per Mail Zugang zu einer Umfrage erhalten, an der wir Sie ganz herzlich bitten, teilzunehmen. Jede Stimme ist wichtig, denn die Ergebnisse werden massgeblichen Einfluss darauf haben, wie die Interessen der Habilitierten in Zukunft standespolitisch repräsentiert werden.

Wichtig: als habilitierte Person ordnen Sie sich bitte bei Frage 2.3 der Umfrage zum Stand der FW ein. Bitte beantworten Sie ausserdem und insbesondere die zentral wichtigen Fragen 3.2 und 3.10 der Umfrage.

Bei den Fragen 3.2 und 3.10 befürwortet der Vorstand der PD-Vereinigung formell getrennte Organisationen von FW und NW. Wir sind der Meinung, dass durch eine getrennte Leitungsstruktur (d.h. getrennte Präsidien für FW und WN) und eine unabhängige Standespolitik nicht nur der administrative und personelle Aufwand reduziert, sondern auch spezifische Interessen (beider!) Stände angemessener vertreten werden können. Absprachen in wichtigen Angelegenheiten finden bereits jetzt statt und benötigen keine zusätzliche formalisierte Struktur. 

Da die Online-Umfrage nur an UZH-Mailadressen verschickt werden können, möchten wir Sie dringend bitten, Ihr UZH Mailkonto regelmässig zu checken, bzw. Ihre Geschäfts- respektive Privatadressen mit der UZH-Mailadresse zu verknüpfen. Anleitungen hierzu finden unten und auf unserer Homepage unter:  http://www.pdverein.uzh.ch/de/aktuell.html.

Anleitung für den Zugang zu den UZH Emails:

  1. Zum Starten: https://www.id.uzh.ch/en/dl/email.html
  2. Auf "Getting started" klicken und dann auf "Webmail 'iNotes'" UZH short name: Er setzt sich zusammen aus dem ersten Buchstaben Ihres Vornamens und den ersten vier Buchstaben Ihres Nachnamens (Umlaute zählen als zwei Buchstaben, z.B. ä als ae). Beispiel: plaes (für Petra Lässer).
  3. Passwort/Kennwort: können Sie wie beschrieben neu eingeben und ändern, wenn Sie es nicht mehr wissen. Dazu in der rechten Spalte oben im Kästchen "Set e-mail password" auf "administer passwords" klicken. Dann unter ITIM-Passwort vergessen Wählen Sie im ITIM "Kennwort vergessen?" Fordern Sie einen Sicherheitscode an. Geben Sie den Sicherheitscode und das neue Passwort (2x) ein. Auf der rechten Spalte im Kästchen "ITIM Identity Manager"  ITIM Identity Manager (Dokumentation) anklicken. In der linken Spalte finden Sie nun "ITIM-Passwort", welches sie anklicken und sehen drei Möglichkeiten, um das Passwort neu zusetzen. Am besten ist es wahrscheinlich, wenn Sie den IT-Support an der Rämistrasse 74 anrufen oder dort vorbeigehen: http://www.id.uzh.ch/de/support/beratung/raemi.html
  4. Anschliessend können Sie sich einloggen unter: webmail.uzh.ch

Automatische Weiterleitung Ihrer UZH Emails an Ihre Standardemailadresse in Notes via Filter (Regeln) detaillierte Anleitung unter: http://www.id.uzh.ch/de/dl/email/groupware/functionsdocuid3/MailRedirectID/nachrichtWeiterleitenDocuID/notes.html)

Eingehende Nachrichten können Sie in Notes via Filter (Regeln) automatisch an andere Personen weiterleiten lassen. Erstellen Sie dazu bitte eine neue Mailregel mit der / den gewünschten Bedingung(en) und Folgeaktion(en).

  1. Navigationsverzeichnis "Werkzeuge" > "Regeln" öffnen,
  2. Aktionschaltfläche "Neue Regel" drücken (Aktionsleiste oberhalb des Ansichtsfensters),
  3. Bedingung erstellen und hinzufügen,
  4. Aktion angeben und hinzufügen,
  5. Mailregel in Kraft setzen.
  6. Auf Schaltfläche OK klicken.

Ringvorlesung 2018 Nachfolge Rother, Baer

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

Nach 7 Jahren der Organisation unserer Ringvorlesung und Herausgeberschaft der Beiträge in unseren Sammelbänden geben Wolfgang Rother und ich die Ringvorlesung gerne an jüngere Kolleginnen und Kollegen ab.

Wir würden uns freuen, den Interessierten Hilfestellung zu leisten in allen Belangen der Ring-VL und des Sammelbandes.

Falls Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei Josette Baer, josette.baer@gmail.com

Umfrage 65 plus

Die UZH-Personalorganisation hat im Dezember 2016 eine Umfrage "Arbeiten an der UZH nach 65?" gemacht. Die Umfrage ergab spannende Einblicke. Sie finden eine Zusammenfassung der Ergebnisse unter folgendem Link (PDF, 301 KB)oder unter www.vip.uzh.ch/de/activities/Umfrage_65_plus.

Ringvorlesung 2017 Lust und Leiden

Lust und Leiden Plakat

Dass wir die Lust dem Leiden vorziehen, dass wir von Natur aus nach Lust streben und Schmerzen zu vermeiden suchen, gilt als anthropologische Binsenwahrheit - wer sich einen Zahn ziehen lässt, wird sich dieser Prozedur kaum ohne örtliche Betäubung unterziehen wollen. Allem Anschein zum Trotz sind Lust und Leiden aber keine konträren Empfindungen. Die Wahrheit ist komplexer und komplizierter. Wir gehen solchen Lüsten aus dem Weg, an deren Konsequenzen wir möglicherweise leiden und sind umgekehrt ohne weiteres bereit, um späterer Lustempfindungen willen Schmerzen zu ertragen. Als religiöse Menschen fasten wir, üben uns in strenger Enthaltsamkeit, geisseln uns und sind glücklich. Als Marathonläuferinnen, Jogger und im Krafttraining quälen wir unseren Körper und fühlen uns gut dabei. Als Masochisten empfinden wir Lust, wenn uns Schmerzen zugefügt werden. Lust und Leiden - das Thema wird aus theologischer und kulturanthropologischer, historischer und literaturwissenschaftlicher, medizinischer und sexualwissenschaftlicher, kunstgeschichtlicher und soziologischer Perspektive beleuchtet.

Das Programm der Ringvorlesung finden sie hier (PDF, 609 KB)

Neuerscheinung zur Ringvorlesung über "Verbrechen und Strafe"

Der Mensch – ein vernunftbegabtes, ein gesellschaftliches und politisches Wesen? Oder ein «Sünder», wie Adam und Eva, die das göttliche Gebot übertreten? Oder gar ein Kapitalverbrecher, wie unser Stammvater Kain, der seinen Bruder aus purem Neid erschlägt? Am Anfang der Geschichte der Menschheit stehen, so die Perspektive des biblischen Mythos, Verbrechen - und Strafe: die Vertreibung aus dem Paradies und damit die Entstehung von Arbeit, Technik und Kultur: Kain ist Ackerbauer, seine Nachkommen sind Erz- und Eisenschmiede, Zither- und Flötenspieler. Vor diesem Hintergrund wird klar: Verbrechen und Strafe lassen sich nicht auf den juristischen Aspekt von Gesetzesübertretung und angemessener Sanktion reduzieren - vielmehr geht es hier um die conditio humana in ihrer Komplexität, um die vielfältigen Facetten des Menschseins, die nur in einem interdisziplinären Zugriff adäquat erfasst werden können. In diesem Sinne werden im vorliegenden Band Verbrechen und Strafe aus theologischer und kirchengeschichtlicher, historischer und kulturvergleichender, literaturwissenschaftlicher und kunstgeschichtlicher sowie psychologischer und philosophischer Perspektive betrachtet.

Verbrechen und Strafe. Edited by: Baer, Josette; Rother, Wolfgang (2017). Basel: Colmena

 

Mit Beiträgen Josette Baer, Jan-Andrea Bernhard, Jürg Berthold, Erich Bryner, Barbara von Orelli-Messerli, Wolfgang Rother, Frank Ueberschaer, Marc Winter, Ulrike Zeuch.

Die PD nehmen Stellung zu universitätspolitischen Fragen und Anliegen ihres Berufsstandes.

Ein aktuelles Thema ist wissenschaftliche Lauterkeit. Siehe hierzu Beitrag von PD Henriette Haas über Kriminalistische Beweisführung bei...

Plagiaten (PDF, 201 KB)

Neuausrichtung der Lehrauftragsentschädigungen

Die Universitätsleitung hat beschlossen, dass die Entschädigungen für Lehrleistungen in Zukunft in der Regel im Rahmen von Anstellungen erfolgen sollen. Diese sind somit auch bei den Pensionskassen versichert. Damit zusammenhängend werden für die Lehrauftragsentschädigungen rückwirkend bis 2008 die Arbeitgebereinlagen für die berufliche Vorsorge eingezahlt sowie rückwirkende Ausgleichszahlungen bei Mutterschaft entrichtet, sofern die individuellen und gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Weitergehende Informationen zu diesen Punkten finden Sie auf den folgenden Seiten:

Neue Universitätsordnung: Venia Legendi und Titularprofessur

Mit Inkrafttreten der neuen Universitätsordnung per 1.8. 2017 entfällt die periodische Überprüfung der Venia Legendi, weil mit der Habilitation der PD-Titel auf Dauer verliehen wird (UniO neu § 11 Abs. 3). Des Weiteren ist die Titularprofessur in Zukunft nicht mehr an das Vorliegen einer Habilitation und damit auch nicht
mehr an eine Überprüfung der Venia Legendi geknüpft, und sie ist auf höchstens sechs Jahre befristet mit der Möglichkeit der Verlängerung.

Weitere Informationen finden sie hier (PDF, 117 KB)