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Ringvorlesung

Die Ringvorlesung der PD/TP wird ab 2018 als Ringvorlesung der Fortgeschrittenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler weitergeführt. Verantwortlich für die Organisation der Vorlesung und die Publikation der Vorträge ist eine Kommission, der folgende Personen angehören:

  • PD Dr. Jan-Andrea Bernhard, ThF
  • Prof. Dr. Michael Hässig, vetsuisse
  • Dr. Sabine Hoidn, PhF
  • PD Dr. Malcolm Maclaren, RWF
  • Prof. Dr. Matthias Neugebauer, ThF
  • Prof. Dr. Wolfgang Rother, PhF
  • Prof. Dr. Stephan R. Vavricka, MeF
  • Prof. Dr. Ulrike Zeuch, PhF

Kontakt: Prof. Dr. Wolfgang Rother wolfgang.rother@philos.uzh.ch

Ringvorlesung 2018: Irrtum und Erkenntnis

Irrtum und Erkenntnis sind auf den ersten Blick Gegensätze. Irrtümer entstehen aus falschen Annahmen und (folglich falschen) Schlussfolgerungen; Erkenntnisse hingegen sind Momente innerhalb eines Prozesses, der allgemein anerkanntes Wissen zu fundieren bezweckt. Erkenntnisse sind wissenschaftlich, Irrtümer nicht – so die landläufige Meinung. 

Doch die Geschichte zeigt, dass grosse Irrtümer genauso zur Wissenschaft und zum Fortschritt gehören wie bahnbrechende Erkenntnisse. Und Erkenntnisse erweisen sich als Irrtümer: Die Sonne kreist um die Erde, die Erde ist eine Scheibe, Kaffee entwässert, unedle Metalle lassen sich in Gold verwandeln. 

Referentinnen und Referenten aus allen Disziplinen sind dazu eingeladen, zum Thema «Vom Irrtum zur Erkenntnis» einen Aspekt ihres Faches vorzustellen. Führt Irrtum (immer) zur Erkenntnis? Und wie steht es mit dieser neu gewonnenen Erkenntnis: Ist diese vielleicht auch bloss vermeintlich? Welche Rolle spielt der Irrtum bei Perspektiven- bzw. Paradigmenwechsel innerhalb der Wissenschaften? Inwiefern sind Irrtümer nützlich, inspirieren die Forschung, führen auf neue Wege und zu ungeahnten Durchbrüchen? Erweisen sich Irrtümer manchmal sogar im Nachhinein als richtig?

Daten:
19.9., 26.9.,
3.10., 10.10., 17.10., 24.10., 31.10.,
7.11., 14.11., 21.11., 28.11.,
5.12., 12.12., 19.12.

Die PD/TP sowie alle anderen Fortgeschrittenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der UZH sind herzlich eingeladen, an der Ringvorlesung mitzuwirken. Sie findet jeweils mittwochs, 18.15–19.30 Uhr im Hauptgebäude der UZH statt. Bitte melden Sie sich bis 30. April 2018 unter Angabe des Titels Ihres Vortrags bei  wolfgang.rother@philos.uzh.ch

 
 
 
 
TEXT/BILD-KOMPONENTE

Umfrage 65 plus

Die UZH-Personalorganisation hat im Dezember 2016 eine Umfrage "Arbeiten an der UZH nach 65?" gemacht. Die Umfrage ergab spannende Einblicke. Sie finden eine Zusammenfassung der Ergebnisse unter folgendem Link (PDF, 301 KB)oder unter www.vip.uzh.ch/de/activities/Umfrage_65_plus.

 

 

Neuerscheinung zur Ringvorlesung über "Terror"

Der Terror hat zwei Gesichter. Die frühneuzeitliche politische Theorie sah Terror im Sinne von Abschreckung als jenes notwendige Zwangsmittel, um den Krieg aller gegen alle zu überwinden und um Gesellschaft und Zivilisation zu begründen (Hobbes) oder auch als legitimes Mittel zur rigorosen Durchsetzung moralischer und politischer Prinzipien, ja gar zur Verwirklichung von Tugend und Gerechtigkeit (Robespierre). Doch der Terror erwies sich zusehends als Zerstörung des Rechtsstaats und der Zivilisation: Der faschistische und stalinistische Staatsterror wie der aktivistische Terror politischer Extremisten, ob politisch oder religiös motiviert oder von grundlosem Hass getrieben, verbreitet Angst und Schrecken – er wird systematisch und willkürlich zugleich eingesetzt, um bestimmte Ziele zu erreichen. Potentiell und real ist der Terror in seiner totalitären und totalen Selbstzerstörung gegen alle und alles gerichtet. Er ist wie Saturn, der seine Kinder frisst (Büchner). Im vorliegenden Band wird das janusköpfige Phänomen aus philosophischer, historischer, psychologischer, sozialanthropologischer, literaturwissenschaftlicher und kunstgeschichtlicher Perspektive beleuchtet.

Josette Baer, Wolfgang Rother (Hg.): Terror. Basel: Colmena, 2017

Die PD nehmen Stellung zu universitätspolitischen Fragen und Anliegen ihres Berufsstandes.

Plagiate

Ein aktuelles Thema ist wissenschaftliche Lauterkeit. Siehe hierzu den Beitrag von Prof. Dr. Henriette Haas über Kriminalistische Beweisführung bei...

Plagiaten (PDF, 201 KB)

Neuausrichtung der Lehrauftragsentschädigungen

Die Universitätsleitung hat beschlossen, dass die Entschädigungen für Lehrleistungen in Zukunft in der Regel im Rahmen von Anstellungen erfolgen sollen. Diese sind somit auch bei den Pensionskassen versichert. Damit zusammenhängend werden für die Lehrauftragsentschädigungen rückwirkend bis 2008 die Arbeitgebereinlagen für die berufliche Vorsorge eingezahlt sowie rückwirkende Ausgleichszahlungen bei Mutterschaft entrichtet, sofern die individuellen und gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt sind. Weitergehende Informationen zu diesen Punkten finden Sie auf den folgenden Seiten:

Neue Universitätsordnung: Venia Legendi und Titularprofessur

Mit Inkrafttreten der neuen Universitätsordnung per 1.8. 2017 entfällt die periodische Überprüfung der Venia Legendi, weil mit der Habilitation der PD-Titel auf Dauer verliehen wird (UniO neu § 11 Abs. 3). Des Weiteren ist die Titularprofessur in Zukunft nicht mehr an das Vorliegen einer Habilitation und damit auch nicht
mehr an eine Überprüfung der Venia Legendi geknüpft, und sie ist auf höchstens sechs Jahre befristet mit der Möglichkeit der Verlängerung.

Weitere Informationen finden sie hier (PDF, 117 KB)